Innenhof des geplanten Lebenshofs: alte Linde mit umlaufender Bruchsteinbank, ringsum Hofgebäude aus verwittertem Lärchenholz und hellem Kalkputz. Der ganze Hof ist mit großen, ebenen Betonplatten befestigt – eine Frau schiebt einen Rollstuhl mühelos darüber.

Ein Lebenshof für Familien

Ein Ort, an dem Familien einfach Familie sein dürfen.

Hier entsteht ein Hof für Familien mit Kindern mit Behinderung oder besonderem Unterstützungsbedarf – für gemeinsame Zeit, Natur, Begegnung und Entlastung. Ein Ort, an dem unterschiedliche Bedürfnisse nicht nachträglich berücksichtigt werden, sondern von Anfang an mitgedacht sind.

Den Lebenshof entdecken Teil davon werden

Visualisierung – so könnte der Lebenshof einmal aussehen. Hof wurde mit KI modelliert. Ein Projekt des Förderverein Lebenshof Oettgen e. V.

Urlaub sollte für jede Familie Urlaub sein.

Für viele Familien beginnt eine Reise nicht mit der Frage „Wohin fahren wir?“, sondern mit einer ganzen Reihe anderer Fragen.

  • Ist die Unterkunft wirklich barrierefrei?
  • Passt sie zu unseren Bedürfnissen?
  • Gibt es Rückzugsmöglichkeiten?
  • Können Geschwisterkinder auch etwas erleben?
  • Gibt es Menschen, die unsere Situation verstehen?
  • Müssen wir vor Ort wieder erklären, organisieren, improvisieren?

Wir möchten einen Ort schaffen, an dem viele dieser Fragen gar nicht erst entstehen. Einen Ort, an dem Familien nicht funktionieren müssen, sondern gemeinsam Zeit erleben können.

Innenhof des geplanten Lebenshofs: alte Linde mit umlaufender Bruchsteinbank, ringsum Hofgebäude aus verwittertem Lärchenholz und hellem Kalkputz. Der ganze Hof ist mit großen, ebenen Betonplatten befestigt – eine Frau schiebt einen Rollstuhl mühelos darüber.

Kein Ferienpark. Ein lebendiger Ort.

Der Lebenshof verbindet Urlaub und Entlastung mit Natur, Tieren, Landwirtschaft, Bildung, Gemeinschaft und Teilhabe. Familien kommen nicht in eine Einrichtung. Sie kommen auf einen Hof, auf dem Leben stattfindet.

Er soll nicht zeigen, was Menschen nicht können. Er soll ermöglichen, was gemeinsam möglich ist.

Die Idee im Ganzen

Luftbild des geplanten Lebenshofs im Morgennebel: in der Mitte das dreiseitige Hofensemble mit Ziegeldächern und Photovoltaik, ringsum Aquaponik-Gewächshaus und Nutzgarten mit Hochbeeten, offene Maschinenhalle mit Traktoren, Reithalle mit Reitplatz und Pferdeboxen an den Koppeln, Tierbereich, Teich mit Steg, Pool mit Sonnendeck, eine Reihe Gästehäuser und außen herum Streuobstwiesen. Breite, feste Wege verbinden alle Bereiche.
Visualisierung – so könnte der Lebenshof einmal aussehen. Hof wurde mit KI modelliert.

Der ganze Ort auf einmal: Hofensemble mit Innenhof, Streuobstwiese, Nutzgarten, Koppeln und Mähwiesen. Wie groß er tatsächlich wird, entscheidet der Standort – und den suchen wir gerade. Standort vorschlagen

Stell Dir einen Tag auf diesem Hof vor.

Familie beim Frühstück an einem langen Eichentisch in der Scheune; ein Kind sitzt im Rollstuhl mit am Tisch.
Morgens

Die Familie sitzt gemeinsam beim Frühstück. Niemand muss vorher klären, ob der Tisch passt, ob jemand hilft, ob es geht. Danach geht es zu den Tieren, in den Garten oder einfach nach draußen.

Zwei Kinder am Koppelzaun füttern Schafe und ein Pony, ein Kind stützt sich auf eine Gehhilfe.
Mittags

Ein Geschwisterkind entdeckt den Hof, während jemand anderes Ruhe sucht. Familien, Mitarbeitende und Gäste begegnen sich – beim Stall ausmisten, im Beet, auf dem Weg zur Koppel.

Lange Tafel im Innenhof unter der Linde im Abendlicht, viele Menschen essen gemeinsam.
Abends

Am Abend sitzt eine Familie zusammen und merkt: Heute mussten wir nicht organisieren. Heute waren wir einfach Familie.

Sechs Welten, die ein Ganzes ergeben.

Nachhaltigkeit ist keine siebte Welt, sondern Teil des ganzen Systems: Energie, Photovoltaik, Kreislaufwirtschaft, Aquaponik und regionale Wertschöpfung sind von Anfang an mitgedacht.

  • Innenhof des geplanten Lebenshofs mit alter Linde, Bruchsteinbänken und breiten, ebenen Wegen.

    Urlaub & Wohnen

    Barrierefreie Unterkünfte, Rückzugsorte und Gemeinschaft. Ein Ort, an dem Familien ankommen und bleiben können.

  • Zwei Kinder füttern Schafe und ein Pony am Koppelzaun, eine Erwachsene hockt daneben.

    Natur & Tiere

    Tiere, Landwirtschaft und Naturerfahrung. Begegnung, Bewegung und echtes Hofleben statt künstlicher Erlebniswelt.

  • Ein breiter, fester Weg führt schwellenlos über den Hof; eine Person im Rollstuhl fährt aus eigener Kraft, ein Hund läuft nebenher.

    Inklusion & Teilhabe

    Sinnvolle Aufgaben, Selbstwirksamkeit und Zugehörigkeit. Teilhabe wird nicht erklärt, sondern im Alltag gelebt.

  • Hochbeete in Arbeitshöhe, Mangold und Bohnen werden geerntet, eine Person arbeitet vom Rollstuhl aus am Beet.

    Landwirtschaft & Genuss

    Regionale Lebensmittel, Hofladen, Gastronomie und neue Formen nachhaltiger Landwirtschaft – vom Anbau bis auf den Teller.

  • Acht Menschen unterschiedlichen Alters säen gemeinsam an einer Werkbank in der offenen Scheune.

    Bildung & Entwicklung

    Lernen durch Erleben: Angebote für Kinder, Familien, Schulen und Gruppen. Natur verstehen, Verantwortung übernehmen, Neues ausprobieren.

  • Lange Tafel im Innenhof unter der Linde, etwa fünfzehn Menschen essen gemeinsam, Rollstühle und Stühle stehen nebeneinander.

    Begegnung & Verantwortung

    Seminare, Veranstaltungen und Austausch für Menschen, Unternehmen und Organisationen, die Verantwortung neu denken wollen.

Diese Bereiche gehören dazu.

Ein Lebenshof ist mehr als Haus und Hof. Damit der Alltag trägt, braucht es Flächen zum Arbeiten, Tiere, Technik, Wasser und Häuser zum Wohnen – und überall Wege, die jede und jeder befahren kann.

  • Helles Gewächshaus mit Aquaponik: runde Fischbecken links, daneben lange Pflanzrinnen mit Salat und Kräutern. Ein junger Mann im Rollstuhl arbeitet in Arbeitshöhe am Beet.

    Landwirtschaft & Aquaponik

    Acker, Nutzgarten und Aquaponik: Fische und Pflanzen in einem Kreislauf. Beete und Rinnen sind so gebaut, dass im Sitzen gearbeitet werden kann.

  • Offene Maschinenhalle mit Pultdach auf Holzstützen: Traktoren, Anhänger und Geräte stehen nebeneinander, davor eine große ebene Betonfläche.

    Maschinen & Technik

    Unterstände und eine Halle für Maschinen, Geräte und Werkzeug. Ein arbeitender Hof braucht Platz für das, womit gearbeitet wird.

  • Reithalle aus Lärchenholz, davor ein eingezäunter Sandreitplatz, auf dem ein Mädchen geführt reitet. Rechts eine Reihe Pferdeboxen mit Koppeln. Ein Mann im Rollstuhl schaut von einem festen, ebenen Weg aus zu.

    Pferde & Reiten

    Reithalle, Reitplatz und Pferdeboxen mit Koppeln. Pferde fordern Verantwortung und geben etwas zurück, das sich schwer beschreiben lässt.

  • Streichelbereich mit niedrigen Holzzäunen, Ziegen, Schafen und Stallhäuschen. Ein Mädchen im Rollstuhl füttert eine Ziege durch einen abgesenkten Zaunabschnitt; der Weg ist durchgehend befestigt und eben.

    Tierbereich & Streichelzoo

    Tierpark und Streichelzoo für Besucher, mit abgesenkten Zäunen und befestigten Wegen bis unmittelbar an das Gehege.

  • Naturteich mit Schilf und Seerosen und einem breiten Holzsteg, dahinter ein Freibecken mit gepflastertem Sonnendeck, Liegen, Sonnenschirm und einem Poollift.

    Teich & Pool

    Ein Naturteich mit Steg und ein Pool mit Sonnendeck – mit Lift und flachem Einstieg, damit Wasser für alle da ist.

  • Reihe kleiner, eingeschossiger Gästehäuser aus verwittertem Lärchenholz mit begrünten Dächern, großen Fenstern und eigenen Terrassen; breite, ebene Plattenwege führen schwellenlos an jede Tür.

    Häuser für Gäste

    Die Unterkünfte, in denen Familien wohnen: eigene Terrasse, schwellenloser Zugang, Ruhe – und der Hof direkt vor der Tür.

Visualisierung – so könnte der Lebenshof einmal aussehen. Hof wurde mit KI modelliert. Wie viel davon entsteht und in welcher Reihenfolge, entscheidet der Standort.

Im Mittelpunkt stehen Familien.

Für wen dieser Ort entsteht

Familien mit Kindern mit Behinderung oder besonderem Unterstützungsbedarf, die gemeinsam Zeit erleben möchten, ohne permanent zu organisieren, zu erklären und zu improvisieren.

Mitgedacht sind Geschwisterkinder und Angehörige. Denn besonderer Unterstützungsbedarf betrifft selten nur einen Menschen.

Und darüber hinaus öffnet sich der Hof: für Schulen und Gruppen, für Besucher, für Unternehmen und Führungskräfte, für alle, die Natur, Verantwortung und Gemeinschaft neu erleben wollen.

Hochbeete in Arbeitshöhe mit Mangold, Kräutern und Bohnen; geerntet wird im Stehen und vom Rollstuhl aus.

Sozial gedacht. Nachhaltig entwickelt. Wirtschaftlich tragfähig.

Der Lebenshof soll soziale Wirkung nicht gegen wirtschaftliche Vernunft ausspielen. Deshalb denken wir Landwirtschaft, regionale Wertschöpfung, Hofladen, Gastronomie, Aquaponik, Energie, Seminare und Veranstaltungen zusammen.

Unser Ziel ist ein Ort, der Wirkung entfaltet und gleichzeitig langfristig Verantwortung für seine eigene Zukunft übernimmt.

Aus einer Idee wird Schritt für Schritt ein Ort.

Projektstand September 2026. Wir halten diesen Stand aktuell – auch dann, wenn ein Schritt länger dauert als gedacht.

  1. Vision und Grundkonzept

    Wofür dieser Ort da ist, für wen und wie er getragen wird – das steht.

    entwickelt
  2. Förderverein

    Der organisatorische Rahmen, der aus einer Idee ein Projekt macht.

    gegründet
  3. Öffentlichkeit und Unterstützung aufbauen

    Mit der Idee nach außen gehen, Gespräche führen, Menschen für das Projekt gewinnen – und Förderer und Unterstützer finden.

    läuft gerade
  4. Einen passenden Standort finden

    Wir sprechen mit Eigentümerinnen und Eigentümern, Maklern, Kommunen und unserem Netzwerk. Der Standort entscheidet, wie dieser Hof werden kann.

    läuft parallel
  5. Finanzierung und Förderpartner

    Stiftungen, Unternehmen und Menschen, die einzelne Bausteine möglich machen.

    im Aufbau
  6. Planung und Genehmigung

    Fachplanung, Barrierefreiheit von Anfang an, Genehmigungsrecht.

    nächster Schritt
  7. Aufbau und Realisierung

    folgt
  8. Eröffnung

    Ziel

Die ganze Chronik lesen

Wer aus der Idee Wirklichkeit machen will.

Der Lebenshof entsteht, weil Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Hier zeigen wir sie – persönlich und mit ihrer eigenen Motivation.

  • Porträt von Lisa Gier, Vorsitzende des Förderverein Lebenshof Oettgen e. V.

    Lisa Gier

    Vorsitzende – vertretungsberechtigter Vorstand

  • Porträt von David Odenthal, stellvertretender Vorsitzender des Förderverein Lebenshof Oettgen e. V.

    David Odenthal

    Stellvertretender Vorsitzender

  • Gemeinsames Porträt von Oliver und Daniela Oettgen, Ideengeber des Lebenshofes.

    Oliver und Daniela Oettgen

    Ideengeber des Lebenshofes

Und alle, die den Förderverein mittragen.

  • Sascha Jansen
  • Kerstin Scherer
  • Sabrina Wollersheim
  • Bernd Wolter
  • Marcel Heinze
  • Volker Blees

Alle Menschen und der Förderverein

Gerade jetzt kannst Du besonders viel bewegen.

Die Frage lautet nicht nur: Willst Du spenden? Sondern: Was kannst Du beitragen?

  • Einen passenden Ort

    Wir suchen einen Hof, Resthof oder Gutshof mit Raum für Familien, Natur, Landwirtschaft, Tiere und Entwicklung.

    Standort vorschlagen

  • Förderer und Stiftungen

    Menschen und Organisationen, die einzelne Bausteine oder Entwicklungsschritte möglich machen.

    Als Förderer andocken

  • Unternehmen und Projektpartner

    Partner, die mit Finanzierung, Material, Technik, Leistungen oder Reichweite unterstützen.

    Partnerschaft besprechen

  • Wissen, Kontakte und Zeit

    Manchmal ist der richtige Kontakt, eine Idee oder eine konkrete Leistung genauso wertvoll wie eine Spende.

    Beitrag anbieten

Der Hof zur blauen Stunde, warm erleuchtete Fenster, die Linde dunkel vor dem Himmel.

Ein solcher Ort entsteht nicht durch einen Einzelnen.

Er entsteht, wenn Menschen irgendwann sagen: Das ist eine Idee, die Wirklichkeit werden muss. Vielleicht beginnt dieser Ort genau hier.

Jetzt unterstützen Teil davon werden

Visualisierung – so könnte der Lebenshof einmal aussehen. Hof wurde mit KI modelliert.