Der Lebenshof

Kein Ferienpark. Ein lebendiger Ort.

Der Lebenshof verbindet Urlaub und Entlastung mit Natur, Tieren, Landwirtschaft, Bildung, Gemeinschaft und Teilhabe. Familien kommen nicht in eine Einrichtung. Sie kommen auf einen Hof, auf dem Leben stattfindet.

Isometrisches Modell des geplanten Lebenshofs: dreiseitiges Hofensemble mit Holzfassaden, Ziegeldächern und Photovoltaik, alter Linde im Innenhof. Ringsum Aquaponik-Gewächshaus und Nutzgarten mit Hochbeeten, offene Maschinenhalle mit Traktoren, Reithalle mit Reitplatz und Pferdeboxen an den Koppeln, Streichelzoo, Teich mit Steg, Pool mit Sonnendeck, eine Reihe Gästehäuser und außen herum Streuobstwiesen. Alle Wege und Hofflächen sind fest, eben und stufenlos.

Ziehen zum Drehen · Scrollen zum Zoomen

Ein interaktives Modell unserer Vision: Zieh mit der Maus oder dem Finger, um den Hof zu drehen, und zoom heran. Visualisierung – interaktives 3D-Modell, kein reales Bauwerk. Hof wurde mit KI modelliert.

Er soll nicht zeigen, was Menschen nicht können.

Er soll ermöglichen, was gemeinsam möglich ist. Das ist der Unterschied zwischen einem Angebot und einem Ort.

Deshalb entsteht hier keine Einrichtung mit angeschlossener Landwirtschaft und auch kein Hotel mit Streichelzoo, sondern ein arbeitender Hof, auf dem Familien wohnen, Menschen mitarbeiten, Gruppen lernen und Gäste zu Besuch sind. Der Alltag ist das Programm.

Was hier zusammenkommt, ist zugleich der Bogen von dort, wo wir herkommen – Landwirtschaft, Handwerk, Nachbarschaft – hin zu dem, was heute möglich ist: Energie vom eigenen Dach, Kreislaufwirtschaft, barrierefreie Planung von Anfang an.

Sechs Welten, die ein Ganzes ergeben.

Sie stehen nicht nebeneinander. Sie verschränken sich: Wer im Garten arbeitet, versorgt die Küche. Wer die Tiere betreut, lernt Verantwortung. Wer hier Urlaub macht, begegnet beidem.

  • Innenhof des geplanten Lebenshofs: alte Linde mit umlaufender Bruchsteinbank, ringsum Hofgebäude aus verwittertem Lärchenholz und hellem Kalkputz. Der ganze Hof ist mit großen, ebenen Betonplatten befestigt – eine Frau schiebt einen Rollstuhl mühelos darüber.

    Urlaub & Wohnen

    Barrierefreie Unterkünfte, Rückzugsorte und Gemeinschaft. Ein Ort, an dem Familien ankommen und bleiben können.

  • Zwei Kinder füttern Schafe und ein Pony am Koppelzaun, eine Erwachsene hockt daneben.

    Natur & Tiere

    Tiere, Landwirtschaft und Naturerfahrung. Begegnung, Bewegung und echtes Hofleben statt künstlicher Erlebniswelt.

  • Ein breiter, fester Weg führt schwellenlos über den Hof; eine Person im Rollstuhl fährt aus eigener Kraft, ein Hund läuft nebenher.

    Inklusion & Teilhabe

    Sinnvolle Aufgaben, Selbstwirksamkeit und Zugehörigkeit. Teilhabe wird nicht erklärt, sondern im Alltag gelebt.

  • Hochbeete in Arbeitshöhe, Mangold und Bohnen werden geerntet, eine Person arbeitet vom Rollstuhl aus am Beet.

    Landwirtschaft & Genuss

    Regionale Lebensmittel, Hofladen, Gastronomie und neue Formen nachhaltiger Landwirtschaft – vom Anbau bis auf den Teller.

  • Acht Menschen unterschiedlichen Alters säen gemeinsam an einer Werkbank in der offenen Scheune.

    Bildung & Entwicklung

    Lernen durch Erleben: Angebote für Kinder, Familien, Schulen und Gruppen. Natur verstehen, Verantwortung übernehmen, Neues ausprobieren.

  • Lange Tafel im Innenhof unter der Linde, etwa fünfzehn Menschen essen gemeinsam, Rollstühle und Stühle stehen nebeneinander.

    Begegnung & Verantwortung

    Seminare, Veranstaltungen und Austausch für Menschen, Unternehmen und Organisationen, die Verantwortung neu denken wollen.

Diese Bereiche gehören dazu.

Ein Lebenshof ist mehr als Haus und Hof. Damit der Alltag trägt, braucht es Flächen zum Arbeiten, Tiere, Technik, Wasser und Häuser zum Wohnen – und überall Wege, die jede und jeder befahren kann.

  • Helles Gewächshaus mit Aquaponik: runde Fischbecken links, daneben lange Pflanzrinnen mit Salat und Kräutern. Ein junger Mann im Rollstuhl arbeitet in Arbeitshöhe am Beet.

    Landwirtschaft & Aquaponik

    Acker, Nutzgarten und Aquaponik: Fische und Pflanzen in einem Kreislauf. Beete und Rinnen sind so gebaut, dass im Sitzen gearbeitet werden kann.

  • Offene Maschinenhalle mit Pultdach auf Holzstützen: Traktoren, Anhänger und Geräte stehen nebeneinander, davor eine große ebene Betonfläche.

    Maschinen & Technik

    Unterstände und eine Halle für Maschinen, Geräte und Werkzeug. Ein arbeitender Hof braucht Platz für das, womit gearbeitet wird.

  • Reithalle aus Lärchenholz, davor ein eingezäunter Sandreitplatz, auf dem ein Mädchen geführt reitet. Rechts eine Reihe Pferdeboxen mit Koppeln. Ein Mann im Rollstuhl schaut von einem festen, ebenen Weg aus zu.

    Pferde & Reiten

    Reithalle, Reitplatz und Pferdeboxen mit Koppeln. Pferde fordern Verantwortung und geben etwas zurück, das sich schwer beschreiben lässt.

  • Streichelbereich mit niedrigen Holzzäunen, Ziegen, Schafen und Stallhäuschen. Ein Mädchen im Rollstuhl füttert eine Ziege durch einen abgesenkten Zaunabschnitt; der Weg ist durchgehend befestigt und eben.

    Tierbereich & Streichelzoo

    Tierpark und Streichelzoo für Besucher, mit abgesenkten Zäunen und befestigten Wegen bis unmittelbar an das Gehege.

  • Naturteich mit Schilf und Seerosen und einem breiten Holzsteg, dahinter ein Freibecken mit gepflastertem Sonnendeck, Liegen, Sonnenschirm und einem Poollift.

    Teich & Pool

    Ein Naturteich mit Steg und ein Pool mit Sonnendeck – mit Lift und flachem Einstieg, damit Wasser für alle da ist.

  • Reihe kleiner, eingeschossiger Gästehäuser aus verwittertem Lärchenholz mit begrünten Dächern, großen Fenstern und eigenen Terrassen; breite, ebene Plattenwege führen schwellenlos an jede Tür.

    Häuser für Gäste

    Die Unterkünfte, in denen Familien wohnen: eigene Terrasse, schwellenloser Zugang, Ruhe – und der Hof direkt vor der Tür.

Visualisierung – so könnte der Lebenshof einmal aussehen. Hof wurde mit KI modelliert. Wie viel davon entsteht und in welcher Reihenfolge, entscheidet der Standort.

Breiter, fester Weg mit schwellenlosem Übergang und Handlauf aus geöltem Eichenholz; eine Person im Rollstuhl fährt aus eigener Kraft über den Hof.

Barrierefrei ist keine Ausstattung. Es ist die Grundlage.

Wege, Schwellen, Beläge, Türbreiten, Arbeitshöhen, Licht und Akustik werden nicht nachgerüstet, sondern von der ersten Planungsskizze an mitgedacht. Das ist billiger, schöner und ehrlicher.

Und es gilt nicht nur für Rollstühle. Ein Hof, der für einen Menschen mit Sehbeeinträchtigung funktioniert, funktioniert auch bei Regen, mit Kinderwagen und für die Großmutter, die zu Besuch kommt.

Luftbild des geplanten Lebenshofs im Morgennebel: in der Mitte das dreiseitige Hofensemble mit Ziegeldächern und Photovoltaik, ringsum Aquaponik-Gewächshaus und Nutzgarten mit Hochbeeten, offene Maschinenhalle mit Traktoren, Reithalle mit Reitplatz und Pferdeboxen an den Koppeln, Tierbereich, Teich mit Steg, Pool mit Sonnendeck, eine Reihe Gästehäuser und außen herum Streuobstwiesen. Breite, feste Wege verbinden alle Bereiche.

Ein Hof, der sich selbst trägt.

Landwirtschaft, Hofladen, Gastronomie, Aquaponik, Photovoltaik, Seminare und Veranstaltungen sind keine Nebenschauplätze. Sie sind der Grund, warum dieser Ort langfristig bestehen kann, ohne jedes Jahr neu um seine Existenz zu bitten.

Welche dieser Bausteine am Ende in welcher Größe entstehen, entscheidet sich mit dem Standort. Was heute beschlossen ist, steht unter Unser Weg. Alles andere kennzeichnen wir als Zielbild – und nicht als Zusage.

Dieser Ort braucht als Erstes einen Ort.

Wir suchen einen Hof, Resthof oder Gutshof mit Raum für Familien, Natur, Landwirtschaft, Tiere und Entwicklung. Vielleicht kennst Du ihn.

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